Tansania-Projekt

Seit Februar 2005 unterstützt die Basbergschule den Verein „Tanzania - Wir helfen! e.V.“

 

Pro Monat beteiligt sich eine Klasse unserer Schule an diesem Projekt. Die Eltern dieser Klasse überlegen sich eine Kleinigkeit (z.B. Kuchen / Käsespieße / Würstchen / Hot Dogs / Muffins / Melonenstücke ...) und verkaufen diese in der großen Pause in der Pausenhalle an die Schülerinnen und Schüler. Die Kinder der helfen beim Verkauf natürlich immer gern mit. Am Tag zuvor wird in allen Klassen bekannt gegeben, dass wieder für Tanzania verkauft wird und jeder bringt 50 Cent mit (mehr hat es noch nie gekostet). 

 

Im Jahr 2005 betrug das Spendenaufkommen 1054,12 € an den Verein.

Im Jahr 2006 betrug das Spendenaufkommen 1036,55 €.

Im Jahr 2007 betrug das Spendenaufkommen 1142,03 €.

Im Jahr 2008 betrug das Spendenaufkommen 1126,59 €. 

Im Jahr 2009 betrug das Spendenaufkommen 2383,36 €. 

Im Jahr 2010 betrug das Spendenaufkommen 2766,33 €. 

Im Jahr 2011 betrug das Spendenaufkommen 2230,60 €. 

Im Jahr 2012 betrug das Spendenaufkommen 1819,92 €. 

Im Jahr 2013 betrug das Spendenaufkommen 1419,93 €. 

Im Jahr 2014 betrug das Spendenaufkommen 1357,60 €. 

Im Jahr 2015 betrug das Spendenaufkommen 1600,00 €. 

Im Jahr 2016 betrug das Spendenaufkommen 917,00 €.

Aktueller Stand für 2017

 

Wenn viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, viele kleine Dinge tun, kann man die Welt verändern.

 

Dieses afrikanische Sprichwort gilt gleichzeitig als Motto für den Verein „Tanzania - Wir helfen e.V.“ Die Basbergschule unterstützt über diesen Verein seit Jahren das Nkoaranga Waisenhaus, eine Einrichtung der evangelisch-lutherischen Kirche, in der Nähe von Arusha im Norden Tansanias. Dieses Haus bietet Platz für 32 Säuglinge und Kleinkinder, allesamt Waisen oder Halbwaisen. Die Kinder, gleich welcher Herkunft, Religion, Familienstand auch immer, bleiben bis zum vierten Lebensjahr dort und können danach oft wieder zu ihrer Großfamilie zurückkehren. Ist dies nicht möglich, nimmt sich das Kinderdorf, dessen erstes Haus 2005 eröffnet wurde, ihrer an. 

 

Dass auch unsere Spenden helfen, können wir den aus Tansania eintreffenden Informationen entnehmen. So konnten eine Erzieherin eingestellt, ein Feld gepachtet und Kühe und Ziegen zum Zwecke der Eigenversorgung gekauft werden. 

 

Ein Ausschnitt eines Briefes, der uns erreicht hat:

„Mit Hilfe eurer Spende konnten wir Betten und Matratzen für weitere Kinder anschaffen. Zur Zeit bauen wir einen Hühnerstall und einen großen Auslauf für ungefähr 100 Hühner. Dadurch haben die Kinder selbst genug Eier und es können sogar noch welche auf dem Markt verkauft werden. Auch unsere Kuh Bahati, d. h. Glück, bekommt ein Kälbchen.“ 

 

Im Jahr 2016 hat die Basbergschule mit ihren Spenden einen 8-jährigen Jungen namens Baraka unterstützt. Er stammt aus ärmsten Verhältnissen. Sein Vater ist gestorben und die Mutter geistig krank, so dass sie ihre Kinder nicht versorgen kann.  Baraka kann nun dank der Spenden eine Schulausbildung in einer Boardingschule absolvieren. Diese kostet ca. 600€ pro Jahr. Seine Geschwister konnte der Verein mit Hilfe von Patenschaften bereits zur Schule schicken.

 

Als Teilnehmer einer Ausschreibung des Förderprogramms „Demokratisch Handeln“ haben wir außerdem Post von der Friedrich-Schiller-Universität Jena bekommen: Im vorliegenden Darstellungsband der Projekte wird auch unser Beitrag präsentiert. 

 

Unser Engagement für das Waisenhaus in Tansania zeigt, wie viel man gemeinsam erreichen kann: 

 

Zusammen sind wir stark - Umoja ni nguvu, utengano ni udhaifu. 

 

Ulrike Schliep Betreuerin des Tansania-Projekts

 

 

 Das Nkoaranga Waisenhaus

 

Dieses Waisenhaus wird seit einigen Jahren von Verein Tanzania – Wir helfen e.V. unterstützt. Es liegt in der Nähe von Arusha im Norden Tanzanias, ist eine Einrichtung der ev.- luth. Kirche und besteht seit 1960. 

 

1996 konnte der dringend notwendige Umbau durchgeführt werden, sodass das Haus nun über 32 Plätze für Säuglinge und Kleinkinder, die Waisen oder Halbwaisen sind, verfügt. 

 

Kinder werden ohne Ansehen ihrer ethnischen Herkunft, ihres Glaubens oder ihres Familienstandes aufgenommen . Nach dem 4. Lebensjahr können die Kinder oft wieder von der Großfamilie aufgenommen werden. Ist dies nicht möglich, wird versucht, sie im Familienhausprojekt unter zu bringen. 

 

Der oft tagelange Stromausfall gestaltet den Tagesablauf für die betreuenden Schwestern oft schwierig, da das Essen dann auf Kerosinkochern zubereitet werden muss. Jeder abendliche Stromausfall wird von den Kindern mit einem Heulkonzert begleitet, da sie wie alle Kinder im Dunkeln Angst haben. 

 

Ab 18: 30 Uhr, wenn die dunkle afrikanische Nacht herein bricht, besteht die Beleuchtung zudem nur aus Petroleumlampen. 

 

In einem Brief an die Schule stand: „ Unser neues Zuhause ist richtig schön. Ein jeder von uns hat ein Bett, wir haben Anziehsachen und zu essen. Leider ist das nicht bei allen Kindern hier in Tanzania so. Wir sind euch für eure Hilfe sehr dankbar.“ 

 

Wer ein kleines Bäumchen pflanzt, kann bei guter Pflege beobachten, wie es gedeiht und zu einem stolzen Baum heranwächst. Ein mächtiger Baum ist inzwischen entstanden, mit kräftigen Ästen und Zweigen:

Babies, deren Mutter bei der Geburt gestorben ist, finden professionelle Hilfe in den Kinderheimen Nkoaranga und Irente, im Norden von Tanzania. In jedem dieser Heime ist Platz für 25-30 Kinder. Durch Patenschaften ist ihre Versorgung gesichert.

„Tanzania-Wir helfen! e.V.“ ermöglicht Jugendlichen durch Ausbildungspatenschaften eine gute Schul- und Berufsausbildung. Nur mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung haben sie eine Chance, der Armut zu entkommen.

In einem Familienhaus in Kyela, am Malawisee, finden bis zu zehn Vollwaisen ein Zuhause. Mit ihrer neuen „Mama Jeni“ leben sie nun in einer Familie, in der sie mit Liebe, in Geborgenheit und Wärme aufwachsen. Sie bleiben dort, bis sie erwachsen sind und einen Beruf erlernt haben.

Die Gesundheit und die gesunde Entwicklung von Kindern ist Voraussetzung  für eine bessere Zukunft. Selbst heilbare Krankheiten wie Malaria, Atemwegs- und Durchfallerkrankungen führen dort häufig zum Tod. Deshalb hat der Verein ein kleines Kinderhospital in Kyela errichtet. Ziel ist es, die Kindersterblichkeit in der Region deutlich zu verringern. Außerdem sollen Mütter über gesunde Ernährung, Früherkennung von Krankheiten und vorbeugende Maßnahmen beraten werden.

„Es ist besser, ein kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu beklagen.“

(Auszug von der homepage des Vereins „Tanzania-Wir helfen! e.V.)

 

Der Verein hat auch eine eigene Homepage, hier sind weitere Auszüge:

 

TANZANIA - Wir helfen!

ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Schwächsten in der Gesellschaft, nämlich den Kindern, Jugendlichen und Kranken in Tanzania, zu helfen. 

Wir leisten gezielt Hilfe, die die Not dieser Menschen lindern soll. 

Durch direkte Einflussnahme und regelmäßigen Aufenthalt in Tanzania kann der Verein für eine effektive Verwendung der Spenden sorgen. 

Afrika braucht keine Almosen, sondern Ausbildung!